22 February 2026, 20:50

Chemnitz gedenkt am 5. März der Bombenopfer vor 81 Jahren beim Friedenstein

Ein detaillierter Stadtplan von Chemnitz, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, überlagert mit handgeschriebener Text.

Chemnitz gedenkt am 5. März der Bombenopfer vor 81 Jahren beim Friedenstein

Chemnitz gedenkt am 5. März mit dem jährlichen Friedenstein an die Zerstörung der Stadt vor 81 Jahren

Am 5. März begehen die Chemnitzerinnen und Chemnitzer ihren traditionellen Friedenstein, um an die Bombenangriffe zu erinnern, die die Stadt vor 81 Jahren verwüsteten. Die Veranstaltung vereint Anwohner:innen, Aktivist:innen und Glaubensgemeinschaften, um der Opfer des Zweiten Weltkriegs zu gedenken und ein Zeichen gegen Extremismus zu setzen. Die Organisator:innen werden das diesjährige Programm später in diesem Monat auf einer Pressekonferenz vorstellen.

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Pressekonferenz am Dienstag, 24. Februar, um 14:00 Uhr kündigt Pläne für den Friedenstein an Die Vorstellung des Programms findet im Raum 118 des Rathauses (Markt 1) statt. Anne Gottschalk, die Pressesprecherin der Stadt, wird die Diskussion leiten. Sabine Kühnrich, Heike Stege, Stephan Brenner, Pfarrer Christoph Magirius und Cornelia Siegel werden die Details der Veranstaltung erläutern.

Der Friedenstein in Chemnitz zog in den vergangenen Jahren zwischen 500 und 2.000 Teilnehmer:innen an. Lokale Initiativen wie das Chemnitzer Friedensnetz, die Pazifistische Aktion Chemnitz sowie kirchliche Organisationen gestalten die Veranstaltung gemeinsam. In den Vorjahren waren die Initiative Friedensdienst Chemnitz und lokale antifaschistische Gruppen stark eingebunden.

Der Tag dient als Mahnmal für das Kriegsleiden der Stadt und unterstreicht gleichzeitig die Werte von Frieden, Demokratie sowie den Widerstand gegen rechtsextreme Ideologien und Fremdenfeindlichkeit.

Am 5. März findet der Friedenstein statt und setzt damit eine lange Tradition des Gedenkens fort. Die Veranstaltung ehrt die Kriegsopfer und bekräftigt das Engagement der Gemeinschaft gegen Hass und Spaltung. Die Organisator:innen erwarten eine breite Beteiligung von Bürger:innen und zivilgesellschaftlichen Gruppen.