Chemnitz feiert Justin Sonder mit bewegender Gedenkveranstaltung zu seinem 100. Geburtstag
Gabriel HethurChemnitz feiert Justin Sonder mit bewegender Gedenkveranstaltung zu seinem 100. Geburtstag
Chemnitz ehrt Justin Sonder zum 100. Geburtstag mit öffentlicher Feier am 18. Oktober
Die Stadt Chemnitz würdigt den Auschwitz-Überlebenden und Ehrenbürger Justin Sonder an seinem 100. Geburtstag mit einer öffentlichen Veranstaltung. Der gebürtige Chemnitzer setzte sich Zeit seines Lebens für Demokratie, Dialog und Menschenrechte ein.
Die Feierlichkeiten finden am 18. Oktober von 15 bis 18 Uhr an der Chemnitzer Brücke in der Nähe der Justin-Sonder-Bank (Brühl 59) statt. Besucher können an einer Stadtführung teilnehmen, ein Konzert genießen und weitere Programmpunkte erleben. Bei Regen oder schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die Turnhalle der Rosa-Luxemburg-Grundschule verlegt.
Um 15 Uhr werden Oberbürgermeister Sven Schulze und Kerstin Claus, die Tochter von Justin Sonder, eine neue Informationstafel enthüllen. Die Zeremonie steht im Zeichen von Sonders Vermächtnis als Holocaust-Überlebender, der sein Leben dem Austausch mit jungen Menschen widmete. Sein Wirken prägte Offenheit, Menschlichkeit und demokratische Werte. Auch der Forscher Küf Kaufmann, der Sonders frühe Jahre und spätere Leistungen dokumentierte, wird anwesend sein. Sonders Geschichte als Überlebender und Mahner bleibt ein zentraler Teil der Chemnitzer Stadtgeschichte. Der Eintritt ist frei, und sowohl die Bevölkerung als auch Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
Die Feier markiert ein Jahrhundert seit Sonders Geburt und hält sein Anliegen lebendig. Die neue Informationstafel wird als dauerhafte Erinnerung an sein Wirken dienen. Die Veranstalter laden alle interessierten Bürger ein, an den Gedenkfeierlichkeiten teilzunehmen.
