Chemnitz ehrt Siegmund Rotstein – ein Leben zwischen Verfolgung und Wiederaufbau
Gabriel HethurChemnitz ehrt Siegmund Rotstein – ein Leben zwischen Verfolgung und Wiederaufbau
Gedenkveranstaltung für den Chemnitzer Ehrenbürger Siegmund Rotstein
Einladung zur Podiumsdiskussion
Am Mittwoch, dem 3. Dezember, um 16 Uhr sind Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu Ehren Siegmund Rotsteins in den Grünen Salon des Rathauses, Markt 1, eingeladen. Der Chemnitzer Ehrenbürger wäre am 30. November 2025 100 Jahre alt geworden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird jedoch um Anmeldung bis zum 1. Dezember unter www.chemnitz.de/rotstein gebeten.
An der Diskussion beteiligen sich Weggefährten, Familie und Freunde: Marion Rotstein, Tochter Siegmund Rotsteins, Dr. Peter Seifert, ehemaliger Oberbürgermeister, Renate Aris, langjähriges Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde, sowie der Historiker Dr. Jürgen Nitsche. Sie werden Erinnerungen austauschen, Anekdoten und Geschichten teilen und so ein lebendiges Bild dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit zeichnen.
Siegmund Rotstein war 40 Jahre lang Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Chemnitz. In seiner Geburtsstadt erlebte er die Verfolgung durch die Nationalsozialisten am eigenen Leib. Nach seiner Deportation kehrte er nach Chemnitz zurück und baute das Gemeinschaftsleben dort wieder auf. Weitere Informationen zu Ehrenbürgern der Stadt finden sich unter www.chemnitz.de/ehrenbuerger.
Ein Leben für die Gemeinschaft: Chemnitz gedenkt Siegmund Rotstein
Anlässlich seines 100. Geburtstags am 30. November 2025 würdigt eine besondere Veranstaltung Siegmund Rotstein, den ehemaligen Ehrenbürger Chemnitz’. Geboren in der Stadt, überlebte er die nationalsozialistische Verfolgung und wurde später zu einer Schlüsselfigur beim Wiederaufbau der örtlichen jüdischen Gemeinde. Die Gedenkveranstaltung findet am 3. Dezember 2025 im Chemnitzer Rathaus statt.
Siegmund Rotstein, in Chemnitz geboren, erlebte die Schrecken der NS-Diktatur hautnah, als seine Familie verfolgt wurde. Nach seiner Deportation kehrte er in die Stadt zurück und widmete sein Leben dem Wiederaufbau der Jüdischen Gemeinde. Vier Jahrzehnte lang prägte er als ihr Vorsitzender die Zukunft der Gemeinschaft.
Die Feierstunde ehrt Rotsteins lebenslanges Engagement für Chemnitz und die jüdische Gemeinde. Sein Wirken und seine Standhaftigkeit hinterließen tiefgreifende Spuren in der Stadt. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis zum Stichtag anzumelden.
