06 April 2026, 20:25

Chaos beim Berliner Fußball-Derby: Hitlergruß, Pyro und 12 verletzte Polizisten

Plakat, das Zuschauer in einem Stadion bei einem Füßtballspiel zeigt, mit dem Text 'Fussball von der U-Bahn - Humor von London Nr. 3' über dem Bild.

Chaos beim Berliner Fußball-Derby: Hitlergruß, Pyro und 12 verletzte Polizisten

Regionales Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo endet im Chaos

Ein Regionalderby zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo ist am Samstag im Stadion Lichtenberg in Rummelsburg in gewalttätigen Tumulten eskaliert. Bei den Ausschreitungen gab es Verletzte, Festnahmen und eine längere Spielunterbrechung.

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Die Unruhen begannen, als zwei Anhänger des BFC Dynamo laut Augenzeugenberichten den Hitlergruß zeigten – eine in Deutschland verbotene Geste. Die Polizei filmte den Vorfall, geriet daraufhin jedoch selbst unter Angriff durch den Gästeblock. Fans warfen Böller, Glasflaschen und griffen die Beamten körperlich an, woraufhin die Einsatzkräfte mit massivem Widerstand konfrontiert waren.

Zwölf Polizisten wurden verletzt, blieben aber im Dienst. Die Behörden setzten körperliche Gewalt und Pfefferspray ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel um 16:40 Uhr; die Fortsetzung erfolgte erst um 17:55 Uhr, nachdem die Situation beruhigt werden konnte.

Weitere Zwischenfälle ereigneten sich in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit. BFC-Dynamo-Anhänger zündeten vor dem Stadion Pyrotechnik, wodurch mehrere Personen verletzt wurden – darunter ein Kind mit einem Knalltrauma und ein Ordner. Rund 150 Einsatzkräfte, unterstützt von Bundespolizei, waren im Einsatz, um die Ausschreitungen einzudämmen. Mittlerweile wurden zwei Strafanzeigen wegen schweren Landfriedensbruchs erstattet.

Zwei Fans des BFC Dynamo müssen sich nun wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole im Zusammenhang mit dem Hitlergruß-Vorfall verantworten.

Das Spiel endete unter starkem Polizeiaufgebot. Es gab zahlreiche Verletzte, die Ermittlungen dauern an. Die Behörden werten derzeit Beweismaterial aus, darunter Videoaufnahmen, für die laufenden Strafverfahren. Weder der Verein noch die Liga haben bisher offiziell zu den Vorfällen Stellung genommen.

Quelle