Chaos am Connewitzer Kreuz: Acht Proteste blockieren Leipzigs Verkehr
Senta ScheelVerkehr fließt wieder an der Connewitz-Kreuzung nach Demonstrationen - Chaos am Connewitzer Kreuz: Acht Proteste blockieren Leipzigs Verkehr
Am Connewitzer Kreuz in Leipzig kam es am 17. Januar 2026 über Stunden zu erheblichen Behinderungen, als sich mehrere Proteste überschnitten. Der Knotenpunkt wurde wegen großer Menschenansammlungen und eines Großeinsatzes der Polizei gesperrt. Gegen Abend normalisierte sich die Lage, und der Verkehr floss wieder.
Der Tag begann mit einer pro-palästinensischen Demonstration unter dem Motto „Antifa heißt: Freies Palästina“, organisiert von Lotta Antifascista und Handala Leipzig. Der Zug bewegte sich vom Connewitzer Kreuz in Richtung Innenstadt. Parallel versammelten sich weitere Gruppen, darunter israel-solidarische Linke (sogenannte antideutsche Linke), eine Gegenkundgebung unter Führung der FDP-Politikerin Karoline Preisler sowie etwa 20 Neonazis der rechtsextremen Gruppe „Freie Sachsen“. Insgesamt fanden acht separate Kundgebungen und Demonstrationen im Umfeld des Kreuzes statt.
Die Polizei griff im Laufe des Abends mehrfach ein. Beamte schritten bei Verstößen gegen das Vermummungsverbot und andere Störungen ein. Trotz der angespannten Stimmung blieb es jedoch ohne größere Auseinandersetzungen. Nach stundenlangen Sperrungen gaben die Behörden die Straßen wieder frei. Mit dem Auflösen der Menschenmengen kehrte allmählich Ruhe ein.
Die Proteste führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem starken Polizeiaufgebot. Sobald sich die Lage beruhigt hatte, wurden alle Einschränkungen aufgehoben. Seit dem Ende der Ereignisse gab es keine weiteren Meldungen über Störungen.
