CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe der AfD-Nähe in Sachsen-Anhalt
Gabriel HethurCDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe der AfD-Nähe in Sachsen-Anhalt
Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU in Sachsen-Anhalt, hat Vorwürfe einer Absprache mit Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der AfD, zurückgewiesen. Er bezeichnete die Anschuldigungen als haltlos und betonte, es habe kein Fehlverhalten gegeben. Ein Foto und ein Video von einer Wahlveranstaltung, so Heuer, vermittelten ein falsches Bild ihrer Interaktion.
Heuer beschrieb das Verhältnis der CDU zur AfD als schwierigen Balanceakt. Die Partei sei zwar rechtsextrem, aber demokratisch gewählt – eine politische Zwickmühle. Er unterstrich, die CDU müsse die AfD inhaltlich bekämpfen, dabei aber die parlamentarischen Spielregeln einhalten.
Kritiker, so Heuer, übertrieben die Situation, um eine unangemessene Nähe zwischen ihm und Siegmund zu suggerieren. Er warf ihnen vor, eine falsche Erzählung zu konstruieren und von drängenden Themen wie Deregulierung und Fachkräftemangel abzulenken. Heuer argumentierte zudem, dass die Unterstützung für CDU-Positionen nach ihrer inhaltlichen Qualität bewertet werden solle – und nicht danach, wer sie äußere.
Er räumte ein, dass seine Handlungen missverstanden werden könnten, verteidigte sie aber. Alle Fraktionen seien frei, CDU-Vorhaben im Landtag zu unterstützen, betonte er. Die öffentliche Debatte über den Vorfall habe jedoch wichtigere Diskussionen überlagert.
Heuers Aussagen unterstreichen die Haltung der CDU, mit der AfD nur im Rahmen der parlamentarischen Regeln zusammenzuarbeiten. Er bestreitet jede unzulässige Kooperation und betont, die Partei konzentriere sich auf die sachpolitischen Herausforderungen. Dennoch bleibt die Kontroverse um die Art ihrer politischen Beziehung weiter Gegenstand kritischer Beobachtung.






