Bürgermeister-Stichwahl in Augsburg: Stimmen werden im Bierzelt ausgezählt
Gabriel HethurKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Bürgermeister-Stichwahl in Augsburg: Stimmen werden im Bierzelt ausgezählt
Wahlhelfer in Augsburg mussten die Briefwahlstimmen für die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in einem Bierzelten auszählen. Der ungewöhnliche Ort wurde gewählt, weil in der Stadt kein anderer großer Raum verfügbar war. Da das Ostervolksfest bevorstand, war das Zelt bereits aufgebaut und einsatzbereit.
Die üblicherweise genutzte Messehalle der Stadt stand nicht zur Verfügung, sodass den Verantwortlichen kaum Alternativen blieben. Angesichts des nahenden Ostervolksfests erwies sich das Bierzelt als einzige praktikable Lösung für die Stimmenauszählung. Die Wahlhelfer setzten den Plan um und sorgten dafür, dass der Prozess wie geplant ablief.
Amtsinhaberin Eva Weber von der CSU trat in der Stichwahl gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund an. Teilergebnisse zeigten, dass Weber in einer Runde 37.213 Stimmen erhielt, während die Zahl der Briefwahlstimmen insgesamt 52.790 betrug. Weitere Details zu zusätzlichen Wahlgängen oder einer zweiten Abstimmung lagen nicht vor.
Das Bierzelt diente als provisorische, aber wirksame Lösung für die Auszählung. Beamte bestätigten, dass der Ablauf trotz der ungewöhnlichen Umgebung reibungslos verlief. Die endgültigen Ergebnisse werden zeigen, ob Weber ihr Amt behält oder Freund das Rennen macht.






