21 April 2026, 06:25

Bundeswehr besucht 2024 über 2.000 Schulen in nur drei Monaten

Eine Gruppe von Schülern marschiert in Berlin, die eine bunt bemalte "Students for Future"-Schleife halten, vor dem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen und Himmel.

Bundeswehr besucht 2024 über 2.000 Schulen in nur drei Monaten

Bundeswehr besuchte 2024 in den ersten drei Monaten über 2.000 Schulen

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In den ersten drei Monaten des Jahres 2024 hat die Bundeswehr mehr als 2.000 Besuche an deutschen Schulen durchgeführt. Die Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der militärischen Präsenz bei Jugendlichen. Bayern verzeichnete mit 562 Einsätzen die höchste Zahl.

Bundesweit führte die Bundeswehr zwischen Januar und März insgesamt 2.013 Schulbesuche durch. Nordrhein-Westfalen folgte mit 291 Besuchen, während Niedersachsen 269 und Baden-Württemberg weitere 219 verzeichnete.

Neben Schulen besuchte die Bundeswehr im selben Zeitraum auch 20 Mal Universitäten. Die aktuellen Regelungen erlauben es Militärvertretern zwar, Bildungsstätten zu betreten, verbieten jedoch die direkte Anwerbung von Minderjährigen.

Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Linken, kritisierte den wachsenden Trend. Sie argumentierte, dass uniformierte Jugendoffiziere und Berufsberater als strategische Instrumente dienten, um junge Menschen mit dem militärischen Leben vertraut zu machen.

Die Zahlen unterstreichen einen deutlichen Anstieg der Bundeswehr-Besuche an Schulen in den letzten Jahren. Zwar bleibt die direkte Rekrutierung verboten, doch die Präsenz von Militärangehörigen in Klassenzimmern nimmt weiter zu. Kritiker äußern Bedenken über die langfristigen Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler.

Quelle