18 April 2026, 04:23

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse bis 2026

Alte Postkarte mit einer Marke aus Leipzig, Deutschland, an ein Krankenhaus adressiert, mit Text und einer Marke.

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse bis 2026

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitsbereich zu beschleunigen. Der von der Regierungskoalition und den Grünen unterstützte Gesetzentwurf soll die Verfahren für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen vereinfachen. Bevor das Gesetz Ende 2026 in Kraft tritt, steht noch die endgültige Zustimmung des Bundesrates aus.

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Das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingebrachte und am Donnerstag beschlossene Vorhaben zielt darauf ab, die Anerkennung von Berufsqualifikationen ausländischer Fachkräfte in zentralen medizinischen Berufen zu standardisieren, zu digitalisieren und zu straffen. Künftig können Bundesländer die Sprachkenntnisse von Bewerberinnen und Bewerbern aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Qualifikation prüfen.

Das Gesetz stieß in der Regierungskoalition und bei den Grünen auf breite Zustimmung. Die rechtspopulistische AfD lehnte den Entwurf hingegen ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Befürworter argumentieren, dass einheitliche Standards und digitale Abläufe überflüssige Bürokratie sowohl für Antragstellende als auch für Behörden abbauen werden.

Bei Zustimmung des Bundesrates tritt das Gesetz am 1. November 2026 in Kraft. Es soll qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Die Neuregelungen zielen zudem darauf ab, administrative Verzögerungen durch klarere und effizientere Verfahren zu verringern.

Quelle