Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12
Gesa EigenwilligBundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12
Bundespolizisten haben bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Die Entdeckung erfolgte, als Beamte einen in Berlin zugelassenen Pkw mit drei Insassen anhielten. Die vorläufigen Grenzkontrollen, die ursprünglich 2023 eingeführt wurden, bleiben vorerst bestehen und wurden nun mindestens bis Mitte 2026 verlängert.
Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten ein Fahrzeug in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze auf der A12 stoppten. Im Inneren fanden sie ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring. Zudem wurden 12.000 Euro Bargeld sichergestellt.
Der 35-jährige Fahrer war mit zwei Mitfahrern im Alter von 20 und 21 Jahren unterwegs. Der 21-Jährige war den Behörden bereits bekannt. Gegen alle drei Männer wird nun wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz ermittelt. Die beschlagnahmten Gegenstände dienen als Beweismittel.
Die Grenzkontrollen auf der A12 waren im Oktober 2023 wieder eingeführt worden, um irreguläre Migration einzudämmen. Seitdem wurden sie mehrfach verlängert und betreffen rund 13.800 polnische Pendler, die täglich nach Brandenburg fahren, sowie weitere 4.100, die Berlin ansteuern. Zudem passieren jährlich über 3,5 Millionen Lkw diese Route, die durch die Kontrollen Verzögerungen hinnehmen müssen. Ähnlich strenge Maßnahmen gelten an allen neun Landgrenzen Deutschlands, die bis zu 30 Kilometer ins Landesinnere ausgedehnt sind. Auch Polen wird voraussichtlich seine eigenen Grenzrestriktionen über das frühe Jahr 2026 hinaus aufrechterhalten.
Die beschlagnahmten Waffen und das Bargeld werden weiterhin untersucht, während die Ermittler die Umstände der Kontrollen aufklären. Die verlängerten Grenzkontrollen wirken sich weiterhin auf tausende Pendler und den Güterverkehr aus. Die Polizei hat bisher keine weiteren Details zum laufenden Verfahren bekannt gegeben.






