Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren eine Gehaltserhöhung
Gesa EigenwilligBundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren eine Gehaltserhöhung
Bundespolitiker in Deutschland erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung von einem Prozent. Dies ist die erste Anpassung nach drei Jahren eingefrorener Bezüge für viele Regierungsmitglieder. Die Entscheidung folgt auf eine Phase stagnierender Löhne für zentrale Positionen.
Von der Erhöhung betroffen sind zahlreiche hochrangige Amtsträger, darunter der Bundespräsident, der Bundeskanzler und der Vizekanzler. Auch Mitglieder der Bundesregierung, des Nationalrats und des Bundesrats profitieren davon. Zudem steigen die Gehälter des Präsidenten des Rechnungshofs sowie der Mitglieder der Volksanwaltschaft.
Die Anhebung erfolgt nach wiederholten Lohnstopp-Phasen und unter der Inflationsrate liegenden Anpassungen. In den vergangenen drei Jahren blieben die Bezüge der Regierungsmitglieder und des Bundespräsidenten unverändert. Abgeordnete des National- und Bundesrats erhielten zwar 2024 eine Erhöhung, diese deckte jedoch nur die Hälfte der Teuerungsrate ab. Dadurch hat sich der reale Wert der Politikergehälter im Laufe der Zeit verringert.
Im Koalitionsvertrag zwischen der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und NEOS sind Reformen der Abgeordnetenentschädigung vorgesehen. Die Finanzierung von Parteien, Parlamentsklubs und Akademien bleibt jedoch für die nächsten zwei Jahre unverändert. Die einprozentige Erhöhung tritt 2025 in Kraft und mildert teilweise die finanziellen Einbußen durch frühere Einfrierungen und geringe Steigerungen ab. In diesem Zeitraum sind keine zusätzlichen Mittel für Parteien- oder Klubbudgets vorgesehen.






