Brantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Merz' Iran-Deal-Lob
Gabriel HethurBrantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Merz' Iran-Deal-Lob
Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der deutschen Grünen, hat zu sofortigem Handeln bei der Ukraine-Hilfe aufgerufen. Gleichzeitig kritisierte sie Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Lob eines jüngsten diplomatischen Abkommens zwischen Donald Trump und dem Iran.
Brantner betonte, dass ein dauerhafter Waffenstillstand im Nahen Osten längst überfällig sei. Sie warnte, das iranische Regime habe seit Beginn des Konflikts in der Region an Stärke gewonnen.
Die Grünen begrüßten unterdessen Berichte über mögliche neue Unterstützung der G7 für die Ukraine. Brantner forderte frische Militärlieferungen, schärfere Sanktionen sowie direkte Finanzhilfen, um den ukrainischen Haushalt zu stabilisieren. Solche Maßnahmen würden nicht nur dazu beitragen, den Krieg zu beenden, sondern auch die Sicherheit in ganz Europa stärken, so die Politikerin.
Ihre Äußerungen unterstreichen den Vorstoß der Grünen für entschlossenere Schritte in der Ukraine-Frage. Gleichzeitig spiegeln sie die anhaltenden Spannungen wider, die es in Deutschland bezüglich der Nahost-Diplomatie gibt. Brantners Forderungen nach mehr Engagement fallen in eine Phase andauernder Debatten über die internationale Unterstützung für Kiew.






