18 April 2026, 10:24

Belarussische Maniküristin kontert rassistische Kundin mit öffentlicher Abrechnung

Schwarzes und weißes Porträt von Maria Feodorovna von Russland in einem Kleid mit dunklem Hintergrund, die direkt in die Kamera schaut und einen sanften Gesichtsausdruck hat.

Belarussische Maniküristin kontert rassistische Kundin mit öffentlicher Abrechnung

Eine Maniküristin aus Belarus hat einen Online-Streit mit einer russischen Kundin geteilt, die ihre Arbeit kritisiert und einheimische Frauen beleidigt hatte. Kristina Vysotskaya aus Gomel veröffentlichte Details der Auseinandersetzung, nachdem die Kundin abfällige Kommentare über ihre Fähigkeiten und ihr Aussehen hinterlassen hatte. Der Vorfall eskalierte später in den sozialen Medien, als die Kundin pauschale Äußerungen über belarussische Schönheitsstandards machte.

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Der Konflikt begann, als die aus Rostow angereiste Kundin mit einer von Vysotskaya durchgeführten French-Maniküre unzufrieden war. Sie habe angeblich eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur "ein ganz normales Mädchen" vorgefunden und gedroht, eine negative Bewertung zu hinterlassen.

Die Kundin weitete ihre Kritik anschließend über Vysotskayas Arbeit hinaus aus. In einer Instagram-Story behauptete sie, belarussische Frauen würden ihr Äußeres vernachlässigen, sich schlecht kleiden und auf Schönheitsbehandlungen wie Maniküren oder Lippenaufspritzungen verzichten. Zudem nannte sie Vysotskaya "unscheinbar" und unterstellte, belarussische Männer hätten "keine anständigen Optionen" bei der Partnerwahl.

Im Nachhinein schrieb die Kundin Vysotskaya eine Nachricht, in der sie behauptete, alles sei in Ordnung, und versuchte, einen Termin für eine Pediküre zu vereinbaren. Vysotskaya lehnte den Auftrag jedoch ab. Daraufhin kündigte die Kundin an, das, was sie als "Albtraum der belarussischen Beauty-Branche" bezeichnete, ihren Followern zu offenbaren.

Der Austausch zeigt die Spannungen zwischen der Kundin und der Maniküristin in Fragen von Berufsethos und persönlichen Angriffen. Durch Vysotskayas Entscheidung, die Geschichte öffentlich zu teilen, rückte die Debatte um pauschale Kritik an der belarussischen Schönheitskultur in den Fokus. Die Kommentare der Kundin sind weiterhin auf ihren Social-Media-Profilen einsehbar.

Quelle