18 April 2026, 08:26

Bauernverband warnt: Hohe Diesel- und Düngemittelpreise bedrohen die Nahrungsmittelproduktion

Plakat wirbt für Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt, mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Bauernverband warnt: Hohe Diesel- und Düngemittelpreise bedrohen die Nahrungsmittelproduktion

Deutsche Landwirte stehen wegen stark gestiegener Diesel- und Düngemittelpreise unter massivem finanziellen Druck. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), warnt, dass die Nahrungsmittelproduktion ohne sofortiges staatliches Eingreifen gefährdet sein könnte. Er fordert nun Steuererleichterungen, um die Branche zu entlasten.

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Rukwied plädiert für eine vorübergehende Aussetzung der Dieselsteuer. Er betont, dass die hohen Preise die Arbeit der Landwirte zunehmend erschweren – besonders mit Blick auf die anstehende Aussaat im Frühling. Die aktuelle Situation verschärft den Druck auf den Agrarsektor zusätzlich.

Auch die Düngemittelkosten sind stark angestiegen und belasten die ohnehin angespannten Budgets der Betriebe. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat die Bundesregierung eine Taskforce eingerichtet, an der neben dem Bauernverband auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) beteiligt ist. Die Gruppe konzentriert sich auf die Entwicklung von Lösungen für steigende Sprit- und Lebensmittelpreise.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört unter anderem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf 0 %. Rukwied besteht darauf, dass Steuersenkungen unverzichtbar sind, um die Landwirtschaft funktionsfähig zu halten. Ohne Entlastung, so seine Warnung, könnte die Fähigkeit zur Nahrungsmittelproduktion ernsthaft beeinträchtigt werden.

Die Taskforce prüft derzeit mögliche Hilfsmaßnahmen für Landwirte und Stabilisierungsinstrumenten für die Lebensmittelpreise. Thematisiert werden unter anderem Steuererleichterungen für Diesel sowie eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf lebenswichtige Lebensmittel. Die Ergebnisse dieser Beratungen werden entscheiden, wie die Branche in den kommenden Monaten mit den steigenden Kosten umgehen kann.

Quelle