06 May 2026, 06:37

Banaszak zerpflückt Koalitionspläne: "Klimaziele 2045 werden mit fossilen Energien verraten"

Eine Gruppe von Menschen in Masken hält ein Banner mit der Aufschrift "Aufbruchsklima" vor einem Gebäude mit Bäumen und einem klaren Himmel.

Banaszak zerpflückt Koalitionspläne: "Klimaziele 2045 werden mit fossilen Energien verraten"

Die Grünen-Politikerin Steffi Banaszak hat den jüngsten Gesetzentwurf der Koalitionsregierung zur Klimapolitik scharf kritisiert. Ihrer Ansicht nach werden die Pläne die Energiekosten in die Höhe treiben, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verlängern und das deutsche Ziel der Klimaneutralität bis 2045 untergraben.

Banaszak wirft dem Entwurf vor, nach 2045 kein Verbot fossiler Energieträger vorzusehen – was den Klimazielen direkt schade. Ohne ein solches Verbot, so ihre Warnung, würden vor allem Öl- und Gaskonzerne profitieren und ihr Geschäftsmodell für Jahrzehnte absichern. Zudem bezichtigt die Politikerin die Regierung, Deutschlands Anspruch auf technologische Führerschaft im Bereich grüner Energien aufzugeben.

Laut Banaszak sorgt der Entwurf für Verwirrung in der Wärmeplanung und bei der Infrastruktur, während er die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen erhöht. Sie prognostiziert steigende Umlagen für Verbraucher:innen – ein Widerspruch zu den klimapolitischen Ambitionen der Koalition. Ihre Kritik richtet sich auch an die SPD: Selbst eine einzige Zustimmungsstimme der Partei würde deren Glaubwürdigkeit in Klimafragen schwer beschädigen, so Banaszak.

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Die Reformpläne gefährdeten das Neutralitätsziel 2045, betont die Politikerin. Statt Fortschritt sehe sie in den Vorschlägen einen Rückschritt, der Deutschland in veraltete Energiesysteme zwinge.

Innerhalb der Koalition regt sich bereits Widerstand gegen den Gesetzentwurf. Banaszaks Warnungen unterstreichen die Sorgen vor steigenden Kosten, längerer Nutzung fossiler Energien und verfehlten Klimazielen. Die Debatte dürfte sich verschärfen, sobald das Gesetzgebungsverfahren voranschreitet.

Quelle