Amazon-Chef über Deutsche als 'Kontrollfreaks' - Amazon-Chef über Deutsche als 'Kontrollfreaks'
Amazon-Chef über Deutsche als „Kontrollfreaks“
Amazon-Chef über Deutsche als „Kontrollfreaks“
Amazon-Chef über Deutsche als „Kontrollfreaks“
- Dezember 2025, 23:02 Uhr
Rocco Bräuniger, der Deutschland-Chef von Amazon, hat die Deutschen als „Kontrollfreaks“ bezeichnet – zumindest wenn es um Online-Shopping geht. Als Beispiel nannte er ihre Angewohnheit, Lieferungen ständig zu verfolgen. Gleichzeitig verteidigte er die Auswirkungen des Konzerns auf den lokalen Einzelhandel.
Bräuniger verwies darauf, dass deutsche Kundinnen und Kunden den Status ihrer Bestellungen deutlich häufiger prüften als andere Europäer. Viele würden Paketboten sogar in Echtzeit verfolgen – ein Phänomen, das er zwar ungewöhnlich, aber aufschlussreich findet. Kritik, Amazon schade den Innenstädten, wies er zurück und stützte sich dabei auf Daten des deutschen Einzelhandelsverbands.
Der Online-Handel in Deutschland verzeichnet seit Jahren ein stetiges Wachstum. Allein im Februar 2025 stieg der reale Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent. Mode bleibt dabei ein wichtiger Treiber und macht fast ein Viertel aller Online-Umsätze aus. Mit Blick auf Weihnachten 2025 deuten erste Trends darauf hin, dass praktische Technikgeschenke hoch im Kurs stehen. Basierend auf den Black-Friday-Verkäufen könnten Artikel wie WLAN-Repeater, Heißluftfritteusen und Staubsaugerroboter unter vielen deutschen Weihnachtsbäumen landen.
Bräunigers Äußerungen werfen ein Schlaglicht auf die besonderen Einkaufsgewohnheiten der Deutschen – vom akribischen Verfolgen von Lieferungen bis hin zur Begeisterung für Online-Schnäppchen. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Präsenz in einem Markt weiter aus, in dem der digitale Handel ungebremst wächst. Offizielle Zahlen und saisonale Trends sprechen gleichermaßen für eine vielversprechende Zukunft des E-Commerce im Land.
