27 January 2026, 11:02

Ali Akbar Safaian liest in Koblenz über Exil und künstlerische Freiheit

Ein aufgeschlagenes Buch mit musikalischen Noten auf seinen Seiten, identifiziert als "bibl sainte-geneviève, ms 0060, f 002v-002", liegt auf einer Oberfläche, mit sichtbarem Text auf der Seite.

Ali Akbar Safaian liest in Koblenz über Exil und künstlerische Freiheit

Demokratiewoche Koblenz präsentiert am 7. November 2025 eine besondere Lesung

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Unter dem Titel "Unser Geist ermüdet nie, Mensch zu sein" tritt der iranische Künstler Ali Akbar Safaian in der Landesbibliothek Zentrum für Rheinland-Pfalz (LBZ) in Koblenz auf. Der Eintritt ist frei, und der Abend wird durch live gespielten Jazz der Gitarristin Katrin Zurborg bereichert – künstlerisch geleitet von Walla Heldermann.

Ali Akbar Safaian, Maler, Bildhauer und Lyriker, liest aus seinem neuesten zweisprachigen Gedichtband. Seine Werke setzen sich mit dem Thema Exil auseinander und knüpfen an frühere Veröffentlichungen wie "Die Lieder eines Vogels im Käfig" an. Gedichte von Safaian erschienen zudem in "Das ist Iran! Persische Dichtung im deutschsprachigen Raum" (2011) und "Die violette Libellenfrau".

Dr. Dorna Safaian, Expertin für Kunst- und Medienwissenschaft, wird die biografischen und politischen Dimensionen des Buches erläutern. Ihre Forschungsschwerpunkte – visuelle Politik und digitale Bildwelten – vertiefen den Blick auf Safaians surrealistischen und fantastischen Stil. Die Lesung ist Teil der Demokratiewoche und wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert. Finanziert wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Stadt Koblenz. Die Türen der LBZ / Landesbibliothek Rheinland-Pfalz öffnen um 19 Uhr.

Der Abend verbindet Lyrik, Musik und wissenschaftliche Reflexion, um Safaians Rolle in der modernen künstlerischen Erneuerung Irans zu würdigen. Die Besucher erleben eine Verschmelzung persischer und deutscher Kultur, eingebettet in Koblenz' Engagement für demokratischen Dialog. Die Veranstaltung steht für das Bestreben, vielfältige Stimmen in die öffentliche Debatte einzubinden.