05 January 2026, 14:56

Air France, Lufthansa und IAG kämpfen um 49,9 Prozent von TAP Air Portugal

Ein Flugzeug im Flug vor einem klaren Himmel.

Air France, Lufthansa und IAG kämpfen um 49,9 Prozent von TAP Air Portugal

Große europäische Fluggesellschaften bereiten Gebote für eine bedeutende Beteiligung an TAP Air Portugal vor. Die portugiesische Regierung plant, 49,9 Prozent der Airline zu veräußern, wobei ein Teil der Anteile für Mitarbeiter reserviert bleibt. Das Vorhaben hat das Interesse von Branchengrößen wie Air France-KLM, der Lufthansa Group und der IAG geweckt.

Unterdessen halten die Diskussionen in der Luftfahrtbranche an – von Handelsstreitigkeiten bis hin zu finanziellen Schwierigkeiten regionaler Flughäfen.

Die Privatisierung von TAP Air Portugal schreitet in Portugal zügig voran. Die Regierung wird 44,9 Prozent ihrer Anteile abstoßen, weitere 5 Prozent sind für die Belegschaft vorgesehen. Drei große Fluggesellschaften – Air France-KLM, die Lufthansa Group und die IAG – wurden vorqualifiziert, um bis Anfang April 2026 unverbindliche Angebote abzugeben.

Andernorts bleiben die Spannungen im Luftverkehrshandel bestehen. Die EU prüft currently Zölle auf US-amerikanische Flugzeuge als Teil eines anhaltenden Streits. Gleichzeitig sorgt ein vorgeschlagener globaler Abgabe auf Flugreisen für Kontroversen, auch wenn die Gespräche weiterlaufen.

Im Bereich Sicherheit haben Ermittler, die den Absturz eines Air-India-Flugzeugs untersuchen, wichtige Daten aus den Flugschreibern ausgelesen. Die Erkenntnisse könnten Aufschluss über die Ursachen des Unglücks geben.

Auch auf regionaler Ebene zeichnen sich Herausforderungen ab. Der Flughafen Dresden steht vor Unsicherheiten, da die finanzielle Unterstützung durch Sachsen-Anhalt bald ausläuft. Die Debatten über seine zukünftige Tragfähigkeit werden immer hitziger. Gleichzeitig finden kommerzielle Drohnen langsam größere Akzeptanz, auch wenn in einigen Bereichen noch Skepsis herrscht.

Der Verkauf der TAP-Air-Portugal-Anteile wird voraussichtlich bis Mitte 2026 die Eigentumsstruktur des Unternehmens neu gestalten. Große Fluggesellschaften positionieren sich für eine Beteiligung, während Mitarbeiter möglicherweise eine direkte Rolle im Unternehmen erhalten könnten.

Über diesen Deal hinaus sieht sich die Luftfahrtbranche mit sich wandelnden Rahmenbedingungen konfrontiert – von Handelszöllen bis hin zu Kürzungen bei der Finanzierung kleinerer Flughäfen. Wie sich die Branche weiterentwickelt, hängt davon ab, wie sich diese finanziellen, regulatorischen und sicherheitstechnischen Entwicklungen gestalten.

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