AfD-Abgeordnete Claudia Weiß trennt sich nach Vetternwirtschafts-Vorwürfen von Mitarbeitern
AfD-Abgeordneter entlässt Mitarbeiter - AfD-Abgeordnete Claudia Weiß trennt sich nach Vetternwirtschafts-Vorwürfen von Mitarbeitern
Die AfD-Abgeordnete Claudia Weiß aus Sachsen-Anhalt hat nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft die Verträge mit mehreren Mitarbeitenden aus Sachsen-Anhalt beendet. Der Schritt erfolgte nach Medienberichten, die die Einstellungspraktiken in ihrem Büro infrage stellten. Beide Seiten beschrieben die Trennungen als einvernehmlich vereinbart.
Offiziell wurden die Kündigungen als Reaktion auf das laut Weiß' Team überzogenes Medienecho dargestellt. Wie es aus ihrem Büro hieß, seien die Arbeitsverhältnisse rechtlich einwandfrei gewesen, durch die öffentliche Aufmerksamkeit jedoch nicht mehr haltbar geworden. Namen oder weitere Details zu den betroffenen Beschäftigten gab der AfD-Landesverband nicht bekannt.
Kein anderer AfD-Politiker in Deutschland sah sich in den vergangenen zwölf Monaten mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert. Ob die Partei interne Überprüfungen oder Änderungen ihrer Richtlinien plant, blieb bisher unbeantwortet.
Der Fall zeigte, wie Medienberichterstattung rasche Konsequenzen nach sich ziehen kann – selbst wenn kein formeller Fehlverhaltensvorwurf bestand. Weder Weiß noch ihre ehemaligen Mitarbeitenden haben rechtliche Schritte angekündigt. Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt signalisierte über die Beendigung der Verträge hinaus keine weiteren Maßnahmen.
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