17 April 2026, 00:34

88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt gestartet

Großes Gebäude mit Gerüst, umgeben von Absperrungen, Schildern, Straßenlaternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt gestartet

Spatenstich für neues 88-Millionen-Euro-Gebäude des Landesamts für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt

Mit einem offiziellen Spatenstich begann am Freitagnachmittag der Bau eines modernen 88-Millionen-Euro-Neubaus für das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt. Die Feierlichkeit fand auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) statt. Die Behörde, die derzeit auf mehrere Standorte verteilt ist, erhält damit künftig ein zentrales Domizil.

Bisher war das Amt auf verschiedene Immobilien verstreut, mit Hauptsitz in einer alten Villa in der Freiimfelder Straße. Künftig wird ein moderner Komplex mit 7.500 Quadratmetern Nutzfläche diese dezentralen Standorte ersetzen – davon entfallen 3.000 Quadratmeter auf Laborflächen.

Finanzminister Michael Richter (CDU) betonte die Vorteile des Neubaus: "Das Gebäude wird sowohl für die Verwaltungsmitarbeiter als auch für die Laborfachkräfte exzellente Arbeitsbedingungen bieten." Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) ergänzte, die neue Infrastruktur stärke die Fähigkeiten des Landes, künftige Pandemien besser zu bewältigen.

Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 geplant. Dann werden rund 230 Beschäftigte unter einem Dach arbeiten. Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die öffentliche Gesundheitsinfrastruktur Sachsen-Anhalts dar. Der Neubau bündelt die Abläufe der Behörde und steigert die Effizienz für die Mitarbeiter. Die Baukosten in Höhe von 88 Millionen Euro trägt das Land.

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