21 January 2026, 11:02

8.000 Zigaretten im Autoradio: Schmuggler fliegt bei Routinekontrolle auf

Eine alte Zigarettenkarte mit einem Flaggenaufdruck in Rot, Weiß und Blau, beschriftet mit 'Algier'.

Zoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - 8.000 Zigaretten im Autoradio: Schmuggler fliegt bei Routinekontrolle auf

Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn A3 bei Deggendorf wurde ein 22-jähriger Autofahrer angehalten. Zollbeamte wurden misstrauisch, als sie bemerkten, dass das Autoradio des Wagens manipuliert worden war. Darin verbarg sich eine Überraschung: Der Fahrer behauptete zunächst, nur 800 Zigaretten – die gesetzlich erlaubte Menge – bei sich zu führen. Doch bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass das Radio umgebaut worden war. Als sie es öffneten, fanden sie 7.800 nicht deklarierte Zigaretten, sodass sich die Gesamtmenge im Auto auf 8.000 Stück belief. Nun muss sich der Mann wegen des Verdachts des Zigarettenschmuggels verantworten. Die Behörden gehen davon aus, dass der Tabak aus Bulgarien eingeführt wurde. Neben dem versteckten Fund wurden auch die vom Fahrer angegebene Menge von 800 Zigaretten beschlagnahmt. Gegen ihn wird wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die geschätzten nicht gezahlten Abgaben auf die geschmuggelten Zigaretten belaufen sich auf rund 1.610 Euro. Die Beschlagnahmung erfolgte nach einer standardmäßigen Verkehrskontrolle auf der A3. Sämtliche Zigaretten – auch die legal deklarierten – wurden vom Zoll sichergestellt. Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen undeklarierter Ware und Steuerhinterziehung.

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