10 June 2026, 06:33

39-Jähriger mit sechs Kilo Cannabis an deutsch-tschechischer Grenze festgenommen

Gefängnis statt Cannabis-Messe in Berlin

39-Jähriger mit sechs Kilo Cannabis an deutsch-tschechischer Grenze festgenommen

Ein 39-jähriger US-Amerikaner ist am Montag an der deutsch-tschechischen Grenze festgenommen worden, nachdem die Polizei bei einer Routinekontrolle am Grenzübergang Bad Schandau sechs Kilogramm Cannabis in seinem Besitz entdeckt hatte. Daraufhin wurde er auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Dresden sofort in Untersuchungshaft genommen.

Der Mann war auf dem Weg zur Berliner Cannabis-Messe Mary Jane, als Bundesbeamte ihn stoppten. Die Ermittler gehen davon aus, dass er die Drogen auf der Veranstaltung gewinnbringend verkaufen wollte. Die Staatsanwaltschaft Dresden vermutet, dass er das Cannabis zuvor in Tschechien erworben hatte, bevor er versuchte, nach Deutschland einzureisen.

Da der Beschuldigte in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, besteht die Sorge, er könnte sich bei einer Freilassung der Justiz entziehen. Zwar hat er die Vorwürfe teilweise eingeräumt und ist bisher nicht vorbestraft, dennoch ordnete das Gericht wegen Fluchtgefahr Untersuchungshaft an.

Mittlerweile laufen weitere Ermittlungen, um das genaue Ausmaß seiner Verstrickung in den Fall aufzuklären. Der Mann bleibt in Haft, während die Behörden Beweise sichern.

Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer standardmäßigen Grenzkontrolle, bei der eine beträchtliche Menge Cannabis beschlagnahmt wurde. Sein fehlender fester Wohnsitz in Deutschland trug maßgeblich zur Entscheidung bei, ihn in Untersuchungshaft zu nehmen. Der Fall wird nun über das Dresdner Justizsystem abgewickelt, wobei die Staatsanwaltschaft die Umstände seiner mutmaßlichen Absicht, die Drogen zu vertreiben, prüft.

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