19 June 2026, 02:29

100 Unternehmer fordern von Merz radikale Wirtschaftswende vor Koalitionsgipfel

Mehr als 100 Unternehmer fordern von Merz eine wirtschaftliche Wende

100 Unternehmer fordern von Merz radikale Wirtschaftswende vor Koalitionsgipfel

Über 100 Unternehmer haben Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Appell aufgefordert, die Wirtschaftspolitik Deutschlands grundlegend zu reformieren. Sie fordern unverzügliche Maßnahmen, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Der Vorstoß erfolgt kurz vor einem entscheidenden Koalitionsausschuss am 1. Juli.

Zu den Unterzeichnern gehören prominente Gründer wie David Schröder von Zalando, André Schwämmlein von FlixBus und Johannes Reck von GetYourGuide. Sie unterstützten ein Manifest mit dem Titel „Für eine neue Gründerzeit – Jetzt“, das von Verena Pausder, der Vorsitzenden des Bundesverbands Deutsche Startups, initiiert wurde. Sie verlangt vom Kanzler konkrete Taten.

Die Unternehmer schlagen zehn zentrale Maßnahmen vor. Dazu gehören Bürokratieabbau, um Unternehmen mehr Wachstum zu ermöglichen, sowie der Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur in Deutschland. Zudem fordern sie eine engere Verzahnung von Forschung, Fachkräften und Industrie. Ein weiterer Punkt ist die Lockerung des Kündigungsschutzes für Spitzenverdiener, um mehr Flexibilität zu schaffen.

Anstoß für den Brief war auch die jüngste Entscheidung der US-Regierung, dem KI-Unternehmen Anthropic zu verbieten, seine Programme im Ausland anzubieten. Die Unterzeichner verlangen nun, dass Deutschland Milliarden in Zukunftstechnologien investiert – finanziert durch privates Kapital aus Pensionsfonds, um den Wandel zu unterstützen.

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Das Manifest formuliert klare wirtschaftliche und regulatorische Forderungen. Ziel ist es, Deutschland als Technologie- und Innovationsführer zu positionieren. Die nächsten Schritte hängen von der Reaktion der Regierung im anstehenden Koalitionstreffen ab.

Quelle